
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Dienstag, 20. Oktober 2009
Aktion „Dorfglück“

ST. NIKOLAUS wird exklusiv…
um hier längerfristig ein dörfliches leben zu erhalten, sollten wir nicht nur neue menschen aus der stadt ins dorf ziehen lassen. es reicht auch nicht aus, ein jugendzentrum zu schaffen und die altenbetreuung zu verbessern.
St. Nikolaus muß exklusiv werden. und das über die grenzen des saarlandes hinaus. zur lösung dieses problems schlage ich vor, St. Nikolaus zu einem neuen mekka der kunst werden zu lassen.
hochrangige künstler sollen dazu animiert werden, ihre ateliers hier zu eröffnen. herausragende absolventen der kunsthochschulen in deutschland sollen angeboten bekommen, sich in St. Nikolaus niederzulassen. ihnen wird für ateliers fläche zur verfügung gestellt, die sie selbst gestalten können.
angehenden architekten wird die möglichkeit gegeben, die ateliers der künstler mitzugestalten und in eigeninitiative umzusetzen. das land steht den jungen künstlern mit finanzieller unterstützung zur seite.
diese ateliers könnten als neue gebäude auf leeren flächen und in lücken im ortskern entstehen. lücken im ortskern und leere flächen können mit diesen neuen gebäuden aufgefüllt werden.
außerdem können auch neue galerien entstehen, die ausstellungen junger kunst zeigen, die vor ort entstanden ist. so wird ein entsprechend kulturell interessiertes publikum angezogen.
weiterhin sollte eine neu definierte ortsmitte entstehen, mit einem neuen mehrzweckbau, der sowohl für das dorffest, den nikolausmarkt und ausstellungen genutzt werden kann. andere aktivitäten könnten musikfeste, konzerte, theater, vereinsfeste, private feiern, kappensitzungen usw. sein. im erdgeschoss soll ein café ganzjährig geöffnet sein, der platz könnte im sommer als terasse genutzt werden. alle neuen nutzungen, neuen orte und schon bestehenden orte werden mit einem übergeordneten farbleitsystem verbunden. die farbstreifen führen den besucher zu allen orten und machen neugierig ihnen zu folgen. das system besteht aus 3 farben: blau, magenta und gelb.
blau = natur
magenta= kunst und galerien
gelb= alles für die gemeinde
baulücken werden geschlossen. dem leerstand wird entgegengewirkt, neue architektur entsteht, neue materialien durchdringen den ort, neues publikum findet nach ST. NIKOLAUS.




Sonntag, 18. Oktober 2009
Die Drei Stationen _ Unterkünfte für Vals
Die Bevölkerung von Vals lebte bis ins 20 Jh. ausschließlich von der Landwirtschaft. In der Alpenregionen herrscht eine bestimmte Form der Landwirtschaft vor. Diese Form ergibt sich aus der topografischen Gegebenheit der Region. Durch die zu geringen Flächen im Tal nutzt man die Hänge und zieht mit den Tieren vom Dorf aus auf die Vorwinterungsstufe, wo man einige Zeit lebt und arbeitet, um weiter auf die Alp zu wandern. Von hier aus tritt man wieder den Weg ins Tal an.
Aus der Dreistufenwirtschaft sollen sich die neu konzipierten Unterkünfte in Vals entwickeln und sich so in das Ortsbild einfügen.
Die eigentlich in einem Gebäude untergebrachten Nutzungen werden auseinander gezogen und auf verschiedene Stationen verteilt. So entsteht ein dezentrales Gasthaus, das den Besucher von der Anmeldung am Marktplatz aus, über einen Wanderweg immer höher in die Berge führt. Der Besucher soll auf diese Weise den Ort erfahren und kennenlernen können.
Die zweite Station liegt auf 2400 m ü. NN und beinhaltet alle öffentlichen Bereiche wie Café, Restaurant und Bar. Die einzelnen Zimmer sind die dritte Station. Sie liegen einzeln am Weg entlang, so dass jeder Gast die Einzigartigkeit der Natur individuell erfahren kann.
Dauersiedlung
Grundsätzlich lassen sich zwei Typen feststellen, die sich über die Anzahl der Feuerstellen unterscheiden.
Beim Typ eins ist die Stube und die Küche durch eine gemeinsame Wand getrennt, an der der gemeinsame Kamin liegt. Bei Typ zwei liegt ein Gang zwischen den beiden Räumen und es ergeben sich zwei Kamine. Weitere Räume schließen an die Küche und Stube an.
Der Keller ist aus Stein und die oberen Geschosse sind aus einer Holz Strickbauweise. Die Hölzer ragen an der Hauptfassade heraus, gliedern so die Fassade und lassen von aussen die innere Raumaufteilung ablesen.
Zu den ältesten Bauernhaustypen in der Schweiz zählt das Saalhaus, der Wohnturm, das Speicher-Schlafhaus, der Speicher-Schlafturm und das Engadingerhaus, sowie viele verschiedene abgewandelte Mischformen.
Temporäresiedlungen
Unter Temporärsiedlungen versteht man die Alp, Vorwinterungs und Maiensäß.
Die Vorwinterungs und Maiensäß sind Durchgangsstationen zwischen Tal und Alpen. Die Anforderungen an die Alphütten sind geringer als bei der Vorwinterungs oder Maiensäß. Die Hütten sind meist aus Stein gebaut, nicht unterkellert und haben nur einen Raum, sowie eine Schlafkammer unter dem Dach.
Die Vorwinterungs oder Maiensäß sind unterkellert aus Stein, zur Lagerung von Käse und Butter. Das obere Geschoss ist meist als Holzstrickbau errichtet. Wegen der höheren Anforderungen hat die Maiensäßhütte in der Gegend von Vals oft eine Aussenbefeuerung, wegen des längeren Aufenthalts.
Die übliche Raumordnung auf der Mai-ensäß ist gegliedert in die ebenerdig in Firstrichtung gelegene Stube, die Küche und den Keller, wobei alle Räume hintereinander liegen.
Ökonomiebauten
Je nach Region, Höhenlage, Bewirtschaftungsweise, nach Vorkommen lokaler Baumaterialien und nach Entstehungzeit haben die einfachen Gebrauchsbauten andere Formen. Scheunen, Ställe und Stadel sind fester Bestandteil des Ortsbildes. In manchen Ortschaften besteht zwei Drittel des Gesamten Bauvolumens aus Scheunen und Ställen. Auf den Bergwiesen sieht man immer wieder den gemauerten Steinsockel, in dessen inneren sich der Stall befindet. Im Oberen Teil, der aus einer Holzkonstruktion besteht wird das Heu der umliegenden Wiese getrocknet.
Samstag, 17. Oktober 2009
Freitag, 16. Oktober 2009
Wettbewerb. Theater Sundsvall, Schweden
Mittwoch, 16. September 2009
Archimedische Körper



Labyrinth der Archimedischen Körper
Es ging um eine Konstruktion die vorgefärtigt werden kann und am Ort montiert wird.
Sie hatte nicht als Aufgabe eine Funktion zu fassen sondern als Skulptur im Öffentlichenraum sich zu presentieren und für den Besucher auch von innen als Labyrinth begeh bar zu bleiben.
































































